Gewaltfreie, einfühlende  Hundeerziehung nach Lisa Haase

Ist das denn überhaupt möglich?

Wir haben alle gelernt, das Strafe notwendig ist, damit Lebewesen das "Richtige" tun.

Ist das wirklich so?

Wie viele Menschen, Tiere, kennen Sie, die nach einer Bestrafung  ihr Verhalten langfristig änderten, ohne seelischen Schaden davon zu tragen?

 

Ich schlage Ihnen vor, auf Strafe zu verzichten.

Was kann Ihnen Schlimmes passieren, wenn Sie artgerecht, nach dem Vorbild der Wölfe, erziehen?

Wenn Sie nicht mehr:

-ruckartig an der Leine zerren, wenn der Hund nicht "bei Fuß" geht?

-wenn Sie nicht schreien, nicht schlagen, das Tier nicht isolieren?

 

 Glauben Sie wirklich, ihr Hund wird dann bissig? Im Gegenteil.

 

Gewalt erzeugt Gewalt

 

Mit meiner Methode bleibt Ihr Hund Ihr vertrauensvoller Freund, auf den Sie sich verlassen können, der gerne im Rudel läuft, weil er sich verstanden fühlt, weil er

merkt, Sie fühlen sich in seine Verhaltensweisen und Bedürfnisse ein.

Auch Hunde haben Gefühle und bringen sie zum Ausdruck.

 

Hunde brauchen:

 

Schutz: Diesen  bekommt er, wenn er zwanglos hinter Ihnen läuft, anstatt gleichberechtigt neben oder vor Ihnen.

Sicherheit: Ihr Hund fühlt sich sicher, wenn er dem "Alfawolf" (Ihnen) folgen darf. Wer voraus geht, schützt das Rudel.

Das bedeutet nicht, dass er Sie bei Gefahr im Stich lässt.

Ordnung: Hunde, die im Rudel gehen, folgen einer natürlichen Ordnung. Diese Ordnung ist auch Hunden bekannt, die längst nicht mehr wild leben.

 

Ist der Hund bereit, Ihnen zu folgen, lösen sich mit der Zeit alle Autoritätsprobleme.

Er bleibt bei seinem "Rudel" Mensch.